1:87
3 Stunden anders sehen, denken &
fühlen.
INFO
Es reicht auf dieser Expedition nicht die kleine Figur nur ein bisschen durch die Gegend zu stellen. Du musst selbst schrumpfen. Auf 2,5 cm. Kopf voran. Augen auf. Fantasie an. Plötzlich ist die Welt riesig – und du mittendrin.
Die Figuren sind Deine Doppelgänger im Mini-Format. Sie trauen sich vor, stolpern durchs Abenteuer und machen aus dem ganz normalen eine Riesensache. Und Du? Schrumpfst gleich mit. Plötzlich ist ein Grashalm ein Urwald, ein Abfluss eine Todesfalle und eine Teppichkante ein Surferparadies. Willkommen in der Welt der ganz kleinen Dramen und ganz großen Abenteuer!
Mit der Kamera hältst Du fest, was Deine Winzlinge erleben – heldenhaft, absurd, dramatisch oder einfach zum irritierend komisch. Dabei entdeckst Du Dinge, an denen Du sonst achtlos vorbeiläufst. Denn manchmal muss man erst 2,5 cm klein werden, um richtig groß zu sehen.
Verkehrte
Welt in 1:87
Die „Ordnung“ der Dinge ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich.
Ein Kratzer wird zum Unfallort, eine Bodenwelle zur Monsterwelle, ein Ohr zur Sensation. Nicht die Welt muss sich ändern – Dein Blick muss es! Denn wer genauer hinsieht, entdeckt Geschichten, wo vorher unser Autopilot den Alltag gemacht hat.
-
Unsere Augen sind ständig offen – doch wie oft sehen wir wirklich?
Wie oft machen wir einen schnellen Schnappschuss, ohne zu bemerken, was wir da eigentlich aufgenommen haben? Manchmal entdecken wir erst im Bild, was wir überhaupt gesehen haben.Im Alltag rauschen Eindrücke oft an uns vorbei: Straßen, Gesichter, Bildschirme. Wir reagieren, verarbeiten, scrollen – und schalten auf Autopilot! … der uns durch Leben führt, uns schütz und vor einer Overdose an Input schützt!
Echte visuelle Wahrnehmung ist anders.
Sie bedeutet: innehalten, nicht sofort weiterwischen, sondern sich Zeit geben. Wer wirklich hinsieht, erkennt Details, Stimmungen, Bedeutungen, die sonst unsichtbar bleiben. Und dabei spüren wir nicht nur, was vor uns liegt, sondern auch, wie wir selbst damit verbunden sind.Das klingt vielleicht „langsam“. Doch genau darin liegt die Stärke: Unser Kopf muss nicht Millionen Eindrücke im Sekundentakt verarbeiten. Stattdessen entsteht Raum für echtes Erleben und Wahrnehmen. Wer bewusst schaut, entdeckt Neues draußen, drinnen, unten und oben …
Also: Wann hast du dir zuletzt die Zeit genommen, wirklich zu sehen – ganz pur?
Probier es aus. Nicht, weil du musst, sondern weil es wieder spannend sein kann. -
Wir meinen oft, schon alles gesehen zu haben. Unsere Wahrnehmung sortiert, filtert und kategorisiert blitzschnell – und vermittelt uns das Gefühl, wir würden unsere Umgebung längst kennen. Doch dieser Eindruck täuscht. Erst wenn wir den Fokus bewusst verändern, ins Detail gehen und womöglich die Perspektive wechseln, eröffnet sich eine andere Welt auch in unserer nächsten Umgebung. Plötzlich erscheinen vertraute Dinge ungewohnt, überraschend oder sogar rätselhaft, Nebensächliches bedeutsam. Es entstehen Fragen: Warum sieht es so aus? Welche Funktion hat es? Habe ich es je wirklich verstanden?
Im genauen Hinsehen steckt deshalb eine besondere Kraft. Details, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, können ganze Geschichten erzählen, Denkanstöße geben, Fragen aufwerfen oder beantworten und unser Fantasie anregen. Schau mal hin.
-
Die Inszenierung mit Minifiguren im Maßstab 1:87 ist dein weißes Blatt Papier – bereit, von dir gefüllt zu werden. Ob kleine oder große Geschichte, humorvoll, schockierend, abstrakt, realistisch oder völlig verzerrt: alles ist möglich (was es nicht unbedingt einfacher macht). Mit den Figuren und Dingen die du entdeckt hast, kannst du deine eigene Welt erfinden und Szenen erschaffen, die sonst nur in Comics oder Animationen vorkommen. Durch Kontraste, neue Perspektiven und das bewusste Infragestellen gewohnter Ordnung (die Ameise eignet sich) entsteht Raum für überraschende Bilder und Geschichten, wie du sie noch nie erzählt hast. Es gibt keine Regeln – nur dich, deine Idee und die Faszination, etwas Eigenes darzustellen. Was willst du erzählen? Welche Geschichte kommt dabei raus die Du inszeniert und arrangiert hast? -
Die richtige Perspektive in der Fotografie bewirkt eine ganze Menge – sie entscheidet oft darüber, wie spannend, erzählerisch oder belanglos ein Bild wirkt. Sie ist wie der Standpunkt des Erzählers und bestimmt, wie nahe wir einer Szene sind, ob wir Teil davon oder nur Beobachter bleiben. Perspektive bedeutet letztlich: Von wo aus sehen wir die Welt? Gerade im spielerischen Umgang mit Minifiguren und ihrer Umgebung ist sie entscheidend, denn sie kann die Figuren real erscheinen lassen, als ob wir in eine echte Szene blicken, oder bewusst den Kontrast betonen, dass es sich um eine inszenierte Miniatur handelt. Lass uns ausprobieren, ob deine Geschichte spannender oder witziger aus der Vogelperspektive, der Froschperspektive – oder vielleicht sogar aus allen Blickwinkeln – erzählt werden kann. Klick, klick.
Es geht nicht darum, eine gute Geschichte zu erfinden.
Es geht darum, sich auf diese kleine Welt einzulassen.
Wenn Dir / Euch dass Thema interessiert, ihr jetzt schon gedanklich eintaucht und euer Blick gleich schon anders durch den Raum wandert dann … melde Dich:)

